23.01.2017

Umwelttechniker aus BW begleiten Delegationsreise des Ministerpräsidenten nach Indien

Nach einer Marktanalyse und Potenzialstudie der internationalen Märkte für Umwelttechnik, beauftragt von Umwelttechnik BW und Baden-Württemberg International (bw-i) zählt Indien zu den Top 10 Ländern, in denen der Bedarf an Umwelttechnik in den kommenden Jahren wachsen wird.

Das Land treibt derzeit Aktivitäten zu „Nachhaltige Stadtentwicklung – intelligente Lösungen für die Stadt der Zukunft in den Bereichen Mobilität, Wasser, Abfall, Energie (Smart City)“ voran, die im Rahmen der Delegationsreise aus Baden-Württemberg vom 22. bis 29. Januar 2017 einen der drei thematischen Schwerpunkte bilden.

„Fortschreitende Urbanisierung macht eine kluge Weiterentwicklung der Städte und ihrer Infrastruktur nötig – in allen Teilen der Erde. Dafür gibt es keinen Masterplan und umso wichtiger ist es, sich über erprobte Konzepte und Vorhaben auszutauschen“, betonte der Ministerpräsident. „In Indien wie in Deutschland macht man sich intensiv Gedanken darüber, was es braucht, um Städte zukunftsfähig zu machen – sei es bei der Infrastruktur für Wasser- und Stromversorgung, beim Einsatz erneuerbarer Energien oder intelligenter Verkehrsmanagementsysteme.“ Die baden-württembergischen Unternehmen bieten für diese Nachhaltigkeitsthemen hochinnovative Lösungen an. So begleiten neben anderen die Unternehmer Jürgen Junker, Junker-Filter GmbH aus Sinsheim, und Dr. Michael Kuhn, Kuhn Technische Anlagen aus Höpfingen die Delegation.

Am Dienstag, 24. Januar 2017 eröffnet der Ministerpräsident zunächst einen Workshop zum Thema Nachhaltige Stadtentwicklung (Smart City), bei welchem im Lauf des Tages Best-Practice-Beispiele aus Maharashtra und Baden-Württemberg vorgestellt werden. Die Mitglieder der Fachdelegationen können sich hier austauschen und Kontakte aufbauen. Auf dem Programm stehen weiterhin ein Gespräch mit dem Verwaltungsdirektor der Stadt Pune, Kunal Kumar, sowie zwei Firmenbesuche: zum einen bei der Firma Schmalz, einem Vakuumtechnikspezialisten aus Baden-Württemberg, zum anderen beim größten indischen Automobilkonzern Tata Motors.

Dr.-Ing. Hannes Spieth, Geschäftsführer der Landesagentur Umwelttechnik BW und Initiator der Internationalisierungsstudie für Umwelttechnik aus Baden-Württemberg, ist ebenfalls Mitglied der Delegation. "Die Analyse der Leitmärkte in Indien zeigt eindeutig, dass es im Land einserseits hohen Bedarf an Technologien besonders in den Bereichen Abfall/Kreislaufwirtschaft und Wasser/Abwasser gibt, anderseits die Unternehmen aus Baden-Württemberg diese Marktpotenziale noch nicht ausreichend erschließen. Als Landesagentur möchten wir hier, gemeinsam mit bw-i, sowohl die Fakten liefern als auch die Kontaktanbahnung unterstützen."

Derzeit werden die Daten der Internationalisierungsstudie aktualisiert. Interessierte Unternehmen aus Baden-Württemberg erhalten jederzeit Auskunft von Umwelttechnik BW.

Autor

Anja Schröder

Quelle

UTBW

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Anja Schröder

Anja
Schröder
Umwelttechnik BW
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