04.02.2015

3. Sitzung der Arbeitsgruppe „Environmental Technologies and Energy Efficiency“, Prioritätsbereich 8 der EU-Donauraumstrategie

Im Rahmen des Prioritätsbereichs 8 – Competitiveness and Cluster Development − der EU-Donauraumstrategie fand vom 28. bis 30. Januar 2015 in Stuttgart und Baden-Baden die dritte Sitzung der Arbeitsgruppe Environmental Technologies and Energy Efficiency statt. Geleitet wird die Arbeitsgruppe von der Landesagentur Umwelttechnik BW, die mit dem Umwelttechniknetzwerk Donauraum – Environmental Technology Network Danube Region (ETNDR) in den Donauraumländern aktiv ist. 45 Teilnehmer aus acht Donauländer (Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Österreich, Rumänien, Serbien, Slowenien und Ungarn) fanden sich im Haus der Wirtschaft in Stuttgart ein und wurden von Dr.-Ing. Hannes Spieth, Geschäftsführer Umwelttechnik BW, sowie den beiden PA8-Koordinatoren Dragica Karaic (Ministry of Environmental and Crafts Kroatien) und Dr. Hans-Peter Herdlitschka (Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg) begrüßt. Anschließend gab Rumjana Hilpert, Projektleiterin EU-Donauraumstrategie & ETNDR, Umwelttechnik BW, den Teilnehmern einen Überblick über die Arbeit des Environmental Technology Network (ETNDR) und berichtete über die Vorbereitung des künftigen INTERREG-Projektes PROM-ET DR (Promotion of Environmental Technology in the Danube Region). Dr. Judit Schrick-Szenczi vom National Contact Point Germany – INTERREG VB Danube Transnational Programme (Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg) informierte über die Einzelheiten des Förderprogramms und gab wichtige Hinweise für künftige Antragsteller.

Aufgabe der Arbeitsgruppe Environmental Technologies and Energy Efficiency ist es, Projekte zu identifizieren, zu präsentieren und zu unterstützen, sowie potenzielle Projektpartner im Bereich der Umwelttechnik und Energieeffizienz zusammenzubringen. Daher lag der Fokus der dritten Sitzung erneut auf der Vorstellung verschiedener Projekte. Es wurden elf Projekte vorgestellt. Thematischer Schwerpunkt waren der Wasser- und Abfallsektor, insbesondere: Wasserversorgung und Abwasserinfrastruktur, der Aufbau neuer Kläranlagen, Schadstoffemission von Abfällen reduzieren, Verbesserung der Situation der Abfallwirtschaft.

Am zweiten Tag besuchten die Teilnehmer die Grünschnittanlage des Eigenbetriebs Umwelttechnik der Stadt Baden-Baden. Der technische Geschäftsführer Bernhard Schäfer berichtete über die Entstehung der Anlage, die Abläufe und künftigen Pläne. Anschließend wurde die Delegation im Rathaus durch den Ersten Bürgermeister der Stadt Baden-Baden Werner Hirth empfangen. Die Geschäftsführerin Baden-Baden Kur- und Tourismus Brigitte Goertz-Meissner gab einen Überblick über die Vermarktungsaktivitäten der Stadt.

Die Teilnehmer nahmen die Chance wahr, Kontakte zu knüpfen, Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren und neue Partner zu finden.

Die vierte Sitzung der Arbeitsgruppe „Environmental Technology and Energy Efficiency“ wird am 29. und 30. Oktober 2015 während des vierten Forums der EU-Donauraumstrategie in Ulm stattfinden.

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